27.- 30.12.10 Speck-weg Marathon im Plänterwald

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    • 27.- 30.12.10 Speck-weg Marathon im Plänterwald

      Ich gebe zu, ich habe gesündigt und bin am Montag einen der vier "Speck-weg Marathon" im Plänterwald durch den Schnee gestapft, weil ich grad Zeit hatte, und das schon immer mal machen wollte, und Lissy gerade auf Arbeit war.
      Am Vortag hatte ich zwar schon einen langen Lauf von 2:15h gemacht, weil grad Sonntag war und ich noch nicht wusste, dass ich am nächsten Morgen einen Marathon laufen würde, aber es ging trotzdem sehr gut.
      Die Streckenverhältnisse waren, nun ja, noch ein klein wenig schlechter als beim Plänterwaldlauf 2 Wochen zuvor, denn diesmal gab es keine Trampelpfade und keine Asphaltabschnitte, aber der Abschnitt am Spreeufer war so gut festgetrampelt, dass ich dort teilweise sogar unter 4:30 min/km laufen konnte.
      Unser kleiner Trupp von ca. 20 Leuten ist die ersten 2km noch zusammengeblieben, dann bin ich mit Falk Linke allein gelaufen, die erste Runde noch locker schwatzend, die nächsten beiden Runden immer schneller werdend, aber auf der 4.Runde erklärte er mir dann, dass er die Lust verloren hätte, seine Socken reiben würden und er nach dieser Runde aufhören wolle, und außerdem sei er Triathlet, und die seien im Winter sowieso nur ganz schwer zu irgendwas zu motivieren.
      Nun musste ich armer Möchte-Gern-Triathlet die letzten 4 Runden ganz allein laufen und motivierte mich, indem ich versuchte, die Geschwindigkeit so lange wie möglich unter 5:00min/km zu halten.

      Am Ende hatte ich alle anderen Teilnehmer mindestens einmal überrundet und bin mit einem Vorsprung von 30 min vor dem Zweiten mit 3:28h ins Ziel gekommen. Mein Schrittzähler zeigte aber nur 41,7km an, was gut sein kann, denn die Plänterwaldrunde hat ja bekanntlich etwas weniger als 5 km.

      Die von Sigrid Eichner für den 100mc organisierte Veranstaltung bewegt sich in einer merkwürdigen Grauzone zwischen privatem Trainingslauf und offiziellem Wettkampf, ohne Umkleideräume und Streckenposten oder auch nur Streckenmarkierungen, aber zumindest mit einem Verpflegungspunkt, einem Helfer, der deine Runden zählt und deine Zeit stoppt und sehr schönen Finisher Medaillien, auf denen die Weihnachtsganz abgebildet ist, deren verhängnisvolle Wirkung durch diese Marathonserie bekämpft werden soll.

      Die nächsten beiden Tage konnte ich leider nicht starten, weil ich selber arbeiten musste, und morgen darf ich nicht starten, weil Lissy leider frei und mir derartige Eskapaden aus unerfindlichen Gründen verboten hat. (Da verstehe einer die Frauen.)
      Wäre wohl auch nicht die optimalste Vorbereitung für den Silvesterlauf am 31. gewesen.
      Die Ergebnisse werden hoffentlich irgendwann einmal hier:
      100mc.de
      im Downloadbereich erscheinen.
      Wer nie vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke.

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    • Re: 27.- 30.12. Speck-weg Marathon im Plänterwald

      Hier:
      100mc.de/download-bereich.html…ache=1&tx_abdownloads_pi1[action]=getviewcatalog&tx_abdownloads_pi1[category_uid]=25
      ist der Beweis, dass ich doch tatsächlich bei einem Wettkampf gestartet bin!
      Und hier:
      100mc.de/bericht.html?&tx_ttnews[tt_news]=1456&cHash=4fbd3c8c64
      gibt es sogar einen Bericht.
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    • Re: 27.- 30.12. Speck-weg Marathon im Plänterwald

      "meissi" schrieb:

      Naechstes Jahr dann die Serie? In dem Bericht wirst du sogar als 2:40 Laeufer erwaehnt, kennst du den Verfasser des Berichtes?

      Wer das mit den 2:40 geschrieben hat und wie er darauf gekommen ist, weiß ich nicht. Ich schwöre, dass ich dort nicht mit solchen Leistungen herumgeprahlt habe.
      Was ich nächstes Mal machen werde, versuche ich so lange wie möglich offen zu halten, denn als Selbständiger weiß man vorher nie so genau, wann man wieviel arbeiten muss. Wenn aber alle Vorzeichen auf Grün stehen, würde ich auch mal die ganze Serie versuchen - schon als Vorbereitung auf zukünftige Ultra-Ambitionen, und weil sich mein Speck über einen einzelnen Marathon eher amüsiert als wegzugehen.
      Allerdings ist diese Serie wegen der fehlenden Konkurrenz auch eine ziemlich öde Angelegenheit.
      Wer nie vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke.

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